Titelbild des Kindermusicals Tuishi Pamoja der Gemeinde St.Pankratius aus Oberhausen

Tuishi Pamoja: Kindermusical in Oberhausen

Heute Nachmittag, also am 18. Mai 2014, durfte ich als Fotograf eine begeisterte Schar junger Menschen dabei beobachten, wie sie das Kindermusical Tuishi Pamoja im Gemeindehaus der Gemeinde St. Antonius Oberhausen aufführten. Aber ich möchte vorne anfangen.

Pünktlich um 16:30 fand ich mich also in dem mittlerweile vollkommen überfüllten Gemeindesaal ein. Kinder und Eltern hatten sich mittlerweile an die vielen Plätze im Saal gesetzt, vorne war eine große Bühne aufgebaut und davor gab es zum Glück noch Sitzkissen auf dem Boden. Dafür, dass das „nur“ ein kirchliches Musical war, wurde technisch und musikalisch echt einiges aufgefahren. Wie auch schon in den Jahren zuvor habe ich mir einen anderen Sitzplatz ausgesucht, diesmal nahm ich erneut in der ersten Reihe zwischen den Kindern Platz mit dem Ziel die Bilder aus einer etwas jüngeren Betrachterperspektive zu schießen.

Übrigens: Wer von euch mehr von solchen Events hat, soll mir bitte früh genug bescheid sagen! Das macht tierisch Spaß und wenn man dann noch die zufriedenen Kinder sieht, kann man nur zufrieden sein!

Handlung des Stücks Tuishi Pamoja

Zu viel darf ich hier ja nicht mehr verraten, sonst lohnt es sich für dich, lieber Leser, nicht mehr Tuishi Pamoja selbst zu sehen, daher werde ich nur kurz Anreißen, wo drum es in dem Stück geht.

In der afrikanischen Savanne befinden sich seit vielen Generationen Giraffenfamilien und Zebrafamilien, welche von Vorurteilen über die andere Sippe so gespickt sind, dass die Familien weder mit einander reden, noch einander wirklich Beachtung schenken. Ein junges Zebra und eine junge Giraffe interessieren sich jedoch für einander und sind neugierig und werden für diese Neugierde von ihren eigenen Sippen ausgelacht. Nachts, als beide sich von zuhause wegschleichen, treffen Sie wie durch einen Zufall wieder aufeinander und alles scheint gut, wäre da nicht noch dieser große Löwe mit den noch größeren Zähnen…

Das Musical war wirklich Klasse! Sicher, es gab ein paar kleinere Macken und Aussetzer, was in meinen Augen aber zu vernachlässigen ist, immerhin haben hier Kind und Jugendliche ganze Arbeit geleistet! Ich würde es mir sofort noch einmal anschauen.
Ich vermute, dass es auch im kommenden Jahr wieder ein Musical geben wird, immerhin es Tuishi Pamoja mittlerweile das 3. Musical, dass ich von den Kindern und Jugendlichen der Kirchengemeinde St. Pankratius ( einem Zusammenschluss mehrerer Kirchengemeinden )

Technische Informationen zu Kamera und Bildbearbeitung

Ich weiß ja, dass der Eine oder Andere massives Interesse an den technischen Spielereien hat, mit denen ich fotografiert habe. Ich persönlich bin überhaupt kein großer Freund davon alles nur auf die Technik zu schieben, aber auch dem Wunsch möchte ich gerne nach kommen. Meine Kamera ist eine Canon Eos 60D mit einem EFS 15-85mm mit UltraSonic und ImageStabilizer. Also etwas gehobeneres, aber bei Weitem nicht das Beste, was es für Geld auf dem freien Markt zu kaufen gibt. Da ich kein Freund großer Bildmanipulation bin, habe ich mit Adobes Lightroom nur die Auswahl betimmt, manchmal ein wenig aufgehellt und hier und da einen anderen Ausschnitt verwendet. Große Fotomanipulationen habe ich nicht vorgenommen.

Mir ist bewusst, dass ich von den Fotografen eher als Anfänger zu sehen bin, wenn ihr daher Verbesserungsvorschläge zur Bearbeitung, Bildsetzung oder technischen Verwendung für mich habt, einfach raus damit =).

 

Natürlich habe ich nicht nur die im Beitrag verwendeten Bilder vom Musical Tuishi Pamoja gemacht, sondern noch eine ganze Menge mehr. Meine eigenen Bilder kann man hier betrachten: foto.bbnetz.eu

Bildgrößen und ihr Sinn: Warum wir verschiedene Größen brauchen!

Als Informatiker, der ich nun mal bin, fällt mir immer wieder negativ auf, dass im Internet jeder Zweite Bildgrößen ohne Bedacht verwendet. Das liegt in den meisten Fällen überhaupt nicht daran, dass es den Nutzern egal ist, sondern, dass sie einfach nicht wissen wann man welche Größe verwendet und warum man das tut.

In diesem Blogeintrag werde ich auf das Thema Bildgrößen eingehen. Schon in wenigen Wochen wird ein weiterer Folgen, welcher das Thema Bildtypen und MetaInformationen behandeln wird.

Was genau bedeuten diese Zahlen 800×600 eigentlich? Heut zu Tage sollte jeder Wissen, dass sich digitale Bilder, gleich ob am Fernseher oder am Computerbildschirm aus Bildpunkten, sogenannten Pixeln bestehen. Und genau diese Bildpunkte werden bei 800 mal 600 beschrieben. 800 in der Breite, 600 in der Höhe.

Die allermeisten Grafiken der Moderne liegen ausschließlich in bestimmten Abmessungen vor. Nur wenige sind so genannte Vektorgrafiken, die aus Mathematischen Vektoren bestehen und daher theoretisch unbegrenzt skaliert werden können. Das aber nur am Rande, tun wir mal so, als würden diese gar nicht existieren.

Welche Verwendungszwecke habe ich?

Wenn man Bilder im Internet verwendet, muss man sich mehrere Frage stellen. Eine der ersten und wichtigsten ist: Was habe ich mit dem Bild vor? Der Faulpelz in uns würde sich einfach ein Bild der größt-möglichen Auflösung nehmen und auf den verschiedenen Plattformen hochladen. Aber bleiben wir mal bei den Fakten, nämlich was wir wirklich brauchen.

Ein Bild bei Facebook wird in der Regel in der Timeline, also dem mittleren Bereich mit Nachrichten eurer Freunde angezeigt. Nach einem Klick wird es größer und wird auf einer Größe bis zu 1600 Pixeln Breite und 700 Pixeln Höhe vergrößert. Dennoch ist es hier in der von euch hochgeladenen Größe runterladenbar. Jetzt ist die Frage, was ist euer Ziel? Wollt ihr euren Freunden und Followern imponieren? Braucht ihr dafür wirklich Bilder mit 5 MegaPixeln oder reicht es, wenn ihr auf die maximal Größe von Facebook geht, da mehr nicht angezeigt wird?

Und Twitter? Bei Twitter ist es Grundsätzlich genau so, allerdings ist die Größe der Bilder auf Maximal 1200 Pixel Breite und 600 Pixel Höhe beschränkt.

Bei Bilderdiensten wie 500px, deviantArt, Flicker sieht es da allerdings anders aus. Hier werden durchaus Bilder auch mal im Vollbild angezeigt, die Zielgruppe ist nicht der Betrachter, der sich berieseln lassen möchte, sondern auch der Fachkunde, der sich wirklich mit Bildern auseinander setzen möchte. Dargestellt werden die Bildgrößen Grundsätzlich ebenfalls bis (meistens) 1600 Pixeln Breite, allerdings ist hier eine größere Version manchmal Sinnvoll. Allerdings nicht ohne Nach zu denken. Bilder bis 200px in der Breite sind auch hier schon als Groß anzusehen.

Hinweis: Auch wenn ich die Modelkartei zu den Bilderdiensten zähle, würde ich hier eine Breite von 750px und eine Höhe von 900px nicht überschreiten, da sonst der Server der Modelkartei anfängt euer Bild zu bearbeiten und die Qualität meist schlechter ist als eure eigene.

Das Model möchte auch einen Abzug haben, klar, aber in welcher Größe? Soll er / sie in der Lage sein das Bild irgendwo in voller Größe hochzuladen, oder ist es grunsätzlich nur fürs eigene Portfolie benötigt? Oder soll es als A4 Print gedruckt werden? Macht euch darüber Gedanken, hier gibt es keine Lösung aus der Dose!

Nicht zu vergessen, dass diese Größen für Anzeigen am Computer ausgelegt sind. Am Tablett oder am Handy ist alles viel kleiner.

Wer kann was mit meinem Bild machen?

Facebook und Twitter räumen sich zum Beispiel selbst ein eure Bilder für verschiedene eigene Zwecke zu verwenden. Welche das im Detail sind, das weiß ich nicht, da sich hier die Quellen trennen. Einen interessanten Beitrag dazu findet man auf dem GalileoPress Blog: Blende 8.

Je besser euer Bild von der Qualität her ist, desto leichter ist es natürlich für diese Anbieter euer Bild für die eigenen Zwecke zu verwenden.

Eure Bilder können ungefragt in Präsentationen eingebettet, in verschiedene Printmedien eingebettet werden oder für YouTube Videos verwendet. Ohne, dass ihr gefragt werdet, einfach, weil es möglich ist.

Ich selbst lade gerne große Bilder von DeviantArt Accounts und verwende sie privat als Desktop Hintergründe. Das ist total nett, dass es angeboten wird, allerdings finde ich sehr viele Bilder auch so im Internet, dass ich mir Poster selbst drucken kann und nicht auf die deutlich teureren Fertigdrucke zurück greifen muss. Macht euch nicht den eigenen Markt kaputt.

Reicht die Auflösung eurer Bilder für solche Dinge nicht, habt ihr nichts zu befürchten, ihr seit zu klein. Wer wirklich etwas möchte, wird sich schon bei euch melden.

Persönliche Empfehlung der Bildgrößen

Heut zu Tage teilt man Bilder auf so vielen verschiedenen Kanälen, dass es nicht möglich ist pro Kanal ein Bild anzulegen. Auch mit Lightroom und automatisierten Schritten ist es viel zu viel Arbeit, daher bleibe ich bei den meisten Anbietern bei Folgendem:

Maximale Bildgröße: 1200px mal 800px

Wenn ihr eine andere Standardgröße habt, und ich meine nicht die Originalgröße eures Bildes, die wie oben beschrieben nicht ganz so gut ist, schreibt doch bitte einen Kommentar. Der Austausch ist mir wichtig!

Und wie geht es hier weiter? Das hängt von euch ab. Zum einen ist ein Artikel über Bildtypen in Planung, zum anderen würde ich kurze Tutorials zum Verändern der Bildgröße mit verschiedenen Programmen, zum Beispiel Photoshop, Lightroom, Gimp oder von euch gewünschten Bildern anbieten. Und natürlich bin ich auch bereit euch ein wenig mit den verschiedenen Lizenzen vertraut zu machen, unter die ihr eure Bilder setzen könnt.
Schickt mir einfach eine Mail oder schreibt entsprechenden Kommentar.