Foto Walk Grillo Theater

Heute konnten wir dank Achims und Marions Organisation im Grillo Theater fotografieren – überall und völlig ungestört. Eine wunderbare Gelegenheit. Ob Technikdeteils, Muster und Strukturen, Architektur oder Treppenhäuser – hier kam jeder auf seine Kosten. Ganz vielen Dank an die Organisatoren.

 

Fototour Philharmonie

Diesen Sonntag durften wir noch einmal ein wunderschönes Gebäude mit der Kamera erkunden: Die Musik- und Veranstaltungshalle Saalbau Essen, heute Sitz der Philharmonie. 1902 wurde der erste Saalbau eröffnet, als großzügiges und representatives Konzerthaus inmitten der Stadt. Im zweiten Weltkrieg wurden große Teile des Gebäudes zerstört und zwischen 1949 und 1954 im Stil der 50er Jahre ergänzt und wieder aufgebaut. Gerade die verbliebenen Teile dieser Architektur haben uns als Fotografen fasziniert. Der gesamte Bau, vor allem der große Konzertsaal, wurden Anfang dieses Jahrtausends aufwendig renoviert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Den Alfried-Krupp-Saal werden wir hoffentlich demnächst noch einmal fotografieren können, diesmal fand dort eine kurzfristig anberaumte Konzertprobe statt.

       

  

Fototermin Aalto Theater

Dank der Initiative eines IGR Mitgliedes konnten wir heute zwei Stunden nach Lust und Laune im Aalto Theater fotografieren – es war einer der schönsten Fototermine, die ich bisher erlebt habe. Nicht nur das zeitlos schöne Design und die immer wieder begeisternde Architektur, sondern auch die Zusammenarbeit in der Gruppe. Es macht sehr viel Spaß, zusammen zu fotografieren, sich gegenseitig zu helfen und gerne auch mal zu lästern ;-). Nach den zwei Stunden viel es jedem schwer, seine Sachen einzupacken, wir hätten noch endlos weiter fotografieren können.

 

Eröffnungsfeier Grüne Hauptstadt Europa 2017 – Essen

Offiziell ist es seit dem letzten Jahr bekannt, doch seit letztem Samstag ist sie nun endlich eröffnet, Essen die Grüne Hauptstadt Europas 2017!

Schnell füllte sich, bei traumhaften aber kalten winterlichen Wetter, der Musikpavillon der Gruga in Essen. 1.200 geladene Gäste erlebten eine gelungene Eröffnungszeremonie, bei der auch viel Toleranz Demonstranten entgegengebracht wurde. Mehrfach störten sie den Ablauf der Veranstaltung, ihren Protest brachten sie auch an den Absperrzäunen an.  Auf den Plakaten stand unter anderem zu lesen:

„Grüne Hauptstadt? Nur ohne RWE! Greenpeace Essen und Fossil frei.“

Doch die geladenen Ehrengäste auf dem Podium ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. So kommentierte der maltesische EU-Kommissar Karmenu Vella mit freundlichen Worten und Blick auf die Demonstranten ihren Protest: „Es gibt Zeiten, in denen man demonstriert, es gibt Zeiten, in denen man feiert. Heute ist ein Tag zum Feiern.“

Die kleine Demonstration beendete ein Essern Bürger mit einem einfachen Zwischenruf. Auf die Rufe der Demonstranten: „RWE muss weg“, konterte er: „RWE muss in die Bundesliga!“

Es folgte heiteres Gelächter und Beifall.

NRW-Umweltminister Johannes Remmel ergriff allerdings auch Partei für die Demonstranten:

„Ein Stück weit haben sie Recht. Gegen den Klimawandel muss mehr getan werden, auch die Energiekonzerne seien da gefragt. Wir werden es nicht schaffen, wenn es nicht in Essen geschafft wird!“

Alle Redner, angefangen bei EU-Umweltkommissar Karmenu Vella, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und NRW-Umweltminister Johannes Remmel, betonten in Ihren Reden immer wieder, welchen Vorbildcharakter Essen hätte.

Wir persönlich erinnern uns immer nur an die letzten 150 Jahre, Krupp, Kohle und Stahl, doch Essen hat auch eine 1.000-jährige Geschichte davor. Essen Modelstadt für Europa, von grün zu grau nach grün um es mit den Worten der Organisatoren zu sagen.

Zwischen den Reden und Podiumsbeiträgen wurde den Besuchern, durch Darsteller des Essener Schauspielhauses, die Erdgeschichte an Hand eines Jahres nahegebracht, mit der Erkenntnis, das im Dezember erst die Menschen ins Spiel kamen!

Oberbürgermeister Thomas Kufen sagte: „Wir haben schon viel geschafft. Wir sind eine moderne und grüne Großstadt mit hoher Lebensqualität. Wir entscheiden darüber, welche Bilder von uns in diesem Jahr medial gezeigt werden. Wir haben die große Chance uns so zu zeigen wie wir sind. Wir arbeiten für uns, aber auch für andere Städte des Ruhrgebiets. Wir sind der Motor und stellen das jetzt wieder unter Beweis. Liebe Essenerinnen und Essener, ich setze auf Ihre Leidenschaft, Ihre Neugier. Schwimmen Sie mit. Zum ersten Mal seit 46 Jahren werden wir wieder schwimmen im Baldeneysee. Und das ist nur ein Projekt unter vielen.“

„Jetzt sind wir Grüne Hauptstadt Europas“, sagte Thomas Kufen, zückte sein Handy und sagte weiter: „Das erste offizielle Foto machen ich!“ Ein Selfie mit EU-Kommissar Vella.

Was vielen in diesem Zusammenhang nicht bewusst ist, Essen ist die grünste Stadt in NRW, die drittgrünste in Deutschland, über 50% der Stadtfläche sind nicht versiegelt.

Was folgte, war eine Inszenierung, die zeigte wie die Bewohner ihre Stadt in eine lebenswerte, umweltbewusste, ökologische, grüne Stadt wandeln, damit unser Kinder eine Zukunft haben und auch ihre Kinder in Zukunft im Schnee spielen können. Im Kleinen anfangen um Großes zu bewirken.

Als alle Darsteller zum Schlussbild auf die Bühne kamen ließen Kufen und auch Vella ihre wohl vorbereiten Reden in den Taschen, warme Worte richteten sie noch mal an die Bürger der grünen Hauptstadt und schienen ebenfalls gespannt darauf was sie im Grugapark erwartete.

Ein buntes Lichtermeer tauchte den Grugapark in eine geheimnisvolle Stimmung in der es galt, dass eigentlich uncoole Thema Umwelt, Grün und Naturschutz, zu erfahren.

Einige Stationen zeigten auf, was die Stadt Essen in diesem Jahr an Aktionen plant und was bereits angestoßen wurde. So erinnerte die Schnippeldisco daran, dass es in Essen noch eine Vielzahl von landwirtschaftlichen Betrieben gibt. Ein Schaubild erinnerte an den Sturm Ela, der eindrucksvoll eine Schneise der Zerstörung im Stadtgebiet hinterlassen hatte. Oder eine überdimensionierte Lunge, die zeigen sollte, welche Folgen der bedenkenlose Umgang mit Kunststoffen haben kann. Aus diesem Grund gab es an diesem Wochenende auch nur eine Währung für den Eintritt in den Grugapark, nämlich eine alte Plastiktüte.

Samstag und Sonntag wurde zu einem spanenden Fest, welches nicht nur Essern in den Grugapark lockte, Düsseldorfer, Münsteraner, Wuppertaler gesellten sich neben Holländern und Engländern zu den Essenern um ein zauberhaftes Fest zu erleben.

Offiziell sollten es ca. 30.000 Besucher gewesen sein, doch mir kam es so vor als wären erheblich mehr Besucher unterwegs gewesen.

Das Kulturhauptstadtjahr 2010 ist sicher nicht mit dem „grünen Hauptstadtjahr“ zu vergleichen, alleine der Rahmen und der Umfang ist ein anderer. In meinen Augen hat diese Veranstaltung dem Anlass aber einen würdevollen perfekten Rahmen gegeben.

Nun liegt es an uns Essenern, etwas draus zu machen, vor allem nachhaltig!

Auch wir von der IG-RuhrPottFotografie werden das grüne Hauptstadtjahr 2017 mit gestalten, somit war das Wochenende auch unser offizieller Startschuss!

In diesem Sinne

„Grün Auf Essen!“

Torsten Thies

 

Fototour Essen Light Festival

Zum Start unserer Ausstellung „Kohle und Stahl – war einmal“ im GeKu-Haus (Viehoferstr. 31) veranstaltete die IGR einen Fotowalk in der Essener Innenstadt. Ziel sollten die Lichtinstallationen des Essen Light Festival werden, das zum ersten Mal in dieser Form stattgefunden hat. Glücklicherweise hatte der Regen zum Start unseres Walks um kurz nach 18Uhr aufgehört, sodass wir trockenen Fußes von Installation zu Installation laufen konnten. Erster fotografischer Haltepunkt war die Kreuzeskirche. Hier fand im Innenraum der Kirche eine 8 Minuten lange Licht- und Klanginszenierung statt. kreuzeskirche_blog Beim ersten Durchgang hat man erst einmal das ganze auf sich wirken lassen, um dann beim nächsten Mal einen geeigneten Standort für Kamera und Stativ zu suchen. Zum Glück war der Andrang um 18Uhr noch nicht so groß, dass man nicht um geeignete Standorte kämpfen musste. Nachdem man dann nach weiteren 8 Minuten einige Bilder im Kasten hatte wechselt wir nun den Standort von drinnen nach draußen, denn auch von Außen war die beleuchtete Kirche ein absoluter Hingucker. Besonders Glück hatten wir noch mit dem schönen Wolkenzug über der Kirche, wodurch die Langzeitbelichtung noch ein Schuss Dynamik bekam. Als sich so langsam die Kälte in die Füße schlich, beschlossen wir uns zum nächsten Spot aufzumachen, der neuen grünen Mitte. Hier wurden einige Elemente des Neubaugebiets in verschiedene Lichtfarben gehüllt. Schnell hatte man hier seine Bilder auf die Speicherkarte gebannt, da es sich nicht um eine wechselnde Inszenierung handelt, wie in der Kreuzeskirche. grune_midde_blog Als nächstes stand die Baustelle der neuen Funke-Mediengruppe auf dem Programm. Im Rohbau der Konzernzentrale wurde wieder eine Licht- und Musikinstallation geboten. Dies war wieder nett anzuschauen und zu fotografieren, aber lange nicht so eindrucksvoll wie in der Kirche, da man auch zwangsläufig immer einen Bauzaun im Bild hatte. ;) Vier Stationen hatten wir noch vor uns, deshalb machten wir uns weiter auf zu den Kastanienhöfen. Hier tanzten auch wieder die Lichter passend zu der Musik hinter der Glasfassade. Was man aus so einem sterilem verglasten Büro mit Licht und Musik so alles machen kann ist schon erstaunlich. allbau_blog Der Weg zum nächsten Spot war der kürzeste der ganzen Route, denn wir mussten nur einmal unsere Stative um 180 Grad drehen und schon standen wir vor dem GOP Varieté. Eindrucksvoll wurde hier eine Projektion auf die Fassade geworfen. Das Fotografieren gestaltete sich hier allerdings etwas schwierig, da es ungünstig ist bewegte Bilder in eine Langzeitbelichtung zu bannen. Also hieß es hier ISO rauf und Verschlusszeit verkürzen oder einfach mal das ganze auf sich wirken lassen ohne den Blick durch den Sucher. Beim nächsten Stop lag fotografisch das gleiche Problem vor, denn auch hier handelte es ich wieder um eine Projektion von bewegten Bildern auf der Fassade von Brecklinghaus. Nachdem wir uns auch diese Projektion angeschaut hatten stand jetzt noch der längste Marsch des Abends bevor, undzwar zum Riesenrad auf dem Burgplatz. Das Riesenrad ist jetzt nicht speziell für das Light Festival aufgestellt worden, sondern ist schon seit Jahren eine feste Größe der Essener Lichtwochen. Da es aber immer wieder ein lohnendes Motiv ist, war dies auch unser Schlusspunkt auf der Route durch die Essener Innenstadt. Unser Pech war nur, dass an einem Mittwoch unter der Woche gegen 21Uhr kaum noch Fahrgäste in Sicht waren. Doch unsere Geduld wurde belohnt, denn ein junges Pärchen wollte noch eine Runde fahren und wir kamen noch zu unseren Bildern mit einem drehenden Riesenrad. goldene_reiter_blog Danach haben wir dann unsere Kamerarucksäcke gepackt und uns auf den Heimweg gemacht. An dieser Stelle möchte ich mich natürlich bei allen bedanken, die bei der Tour dabei waren, hat Spaß gemacht mit euch  das Light Festival zu erkunden.

P.S.: Unsere Ausstellung „Kohle und Stahl – war einmal“ ist noch bis zum 6.12.2016 im GeKu-Haus zu besichtigen.

Grüne Hauptstadt Europas 2017

European Green Capital 2017

Bereits zum dritten Mal trafen sich heute die Projektteilnehmer der IG RuhrPOTTFotografie, um die Fotoprojektplanung der bisher vorgelegten Ideen voran zu treiben. Es wurden mehr Ideen eingebracht wie anfangs erwartet. Die Entwürfe, die alle in der Gruppe besprochen wurden, fanden reges Interesse.

Zur Information: Die Europäische Kommission hat der Stadt Essen am 18. Juni 2015 den Titel „Grüne Hauptstadt Europas 2017/ European Green Capital 2017“ verliehen. Mit dem Titel wird eine europäische Stadt ausgezeichnet, die nachweislich hohe Umweltstandards erreicht hat und fortlaufend ehrgeizige Ziele für die weitere Verbesserung des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung verfolgt. Die Gewinnerstadt nimmt eine Vorreiterrolle beim umweltfreundlichen städtischen Leben ein und hat somit eine Vorbildfunktion für andere Städte.

Für die Fotoprojekte wurden von der IG RuhrPOTTFotografie Konzepte entwickelt, die dem Planungsbüro bei der Stadt Essen vorgelegt werden. Die Frist hierfür verstreicht am 31. März 2016.

Die Projektteilnehmer organisieren sich fortan in der Projektgruppe „Grüne Hauptstadt Europas Essen 2017“. Bis zum 30. Juni 2016 entscheidet das Projektteam bei der Stadt Essen über die vielen unterschiedlichen Themen, um 2017 ein abwechslungsreiches und nachhaltiges Programm anbieten zu können. „Im Sinne von Teilhabe und Kooperation ist die Mitwirkung der Zivilgesellschaft ein zentrales Anliegen der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017““. Dem folgen wir gern und haben entsprechende Projektvorschläge zu den Themen

  • Meine Wege in die Stadt
  • Mein Leben zwischen den Flüssen
  • Mein Grün
  • Mein Einkauf
  • Meine Zukunft

vorbereitet.

Interesse an diesem Projekt? Dann senden Sie eine Mail an tt@ig-ruhrpottfotografie.de.

Logo_Ruhrfotografie_karte Werdener Kunsttag

IGR-Ausstellung Kunsttag Werden 2015

Am 30. und 31. Mai 2015 stellen zwölf Mitglieder der IG-RuhrPOTTFotografie im Rahmen des Werdener Kunsttags 2015 im Mariengymnasium Werden aus. Unsere Ausstellung steht dieses Mal unter dem Ausstellungsmotto Pot(t)pouri.

Logo Werdener Kunsttag

Unsere Fotografien können an beiden Tagen jeweils von 12.00 bis 18.00 Uhr angeschaut werden. Der Eintritt ist kostenfrei.

Adresse: Mariengymnasium Werden, Brückstraße 108, 45239 Essen.

Wir freuen uns über euren Besuch!

Übrigens: nur zwei Wochen später stellen wir im Rahmen der Photo+Adventure 2015 erneut jede Menge Fotografien aus!