Foto Walk Grillo Theater

Heute konnten wir dank Achims und Marions Organisation im Grillo Theater fotografieren – überall und völlig ungestört. Eine wunderbare Gelegenheit. Ob Technikdeteils, Muster und Strukturen, Architektur oder Treppenhäuser – hier kam jeder auf seine Kosten. Ganz vielen Dank an die Organisatoren.

 

Landmarkentour – Testfahrt

Freitag früh haben wir uns getroffen, um die Landmarkentour abzufahren. Das ist eine geführte Fototour, die zur Photo+Adventure (8.-10. Juni 2018) angeboten wird. Und die Tour ist einmalig! Beleuchtete Landmarken und Aussichtspunkte aufs Ruhrgebiet, Punkte, die man sich sonst mit längeren Spaziergängen erlaufen müsste, werden nachts mit Kleinbussen angesteuert. Die Teilnehmer haben innerhalb einer Nacht die Gelegenheit, an bis zu zehn verschiedenen Spots tolle Nachtaufnahmen zu machen. Dazu gehören ausführliche Erklärungen, Anekdoten zum Ruhrgebiet und hilfreiche Tips zur Nachtfotografie.

Die Testfahrt fand tagsüber bei leichtem Regen statt. Trotz des schlechten Wetters war ich von den Fotospots begeistert. Jetzt kann eigentlich nichts mehr schief gehen, wenn schon die Generalprobe ins Wasser fällt …

Die Photo+Adventure im Internet:

Photo + Adventure 2018 Duisburg

Tickets zur Landmarkentour findet Ihr hier:

Ticket-Link zur Landmarkentour

 

Photo+Adventure 2018 – wir bereiten uns vor!

Auch in diesem Jahr wird die IGR bei der Photo+Adventure in Duisburg mitwirken. Wir gestalten eine große Ausstellung mit ca. 100 Bildern und organisieren Fotowalks und -touren. Gerade haben sich alle Organisatoren und Guides im Landschaftspark Duisburg Nord getroffen, um die Fotowalks zu planen. Wir werden den Teilnehmern die schönsten Spots zeigen. Wie immer, wenn sich IGR Fotografen treffen, gab es viel zu lachen.

Weiterhin gestaltet die IGR Fotowalks und Landmarkentouren, die man unter

Photo+Adventure – Shop

buchen kann.

 

Fototour Philharmonie

Diesen Sonntag durften wir noch einmal ein wunderschönes Gebäude mit der Kamera erkunden: Die Musik- und Veranstaltungshalle Saalbau Essen, heute Sitz der Philharmonie. 1902 wurde der erste Saalbau eröffnet, als großzügiges und representatives Konzerthaus inmitten der Stadt. Im zweiten Weltkrieg wurden große Teile des Gebäudes zerstört und zwischen 1949 und 1954 im Stil der 50er Jahre ergänzt und wieder aufgebaut. Gerade die verbliebenen Teile dieser Architektur haben uns als Fotografen fasziniert. Der gesamte Bau, vor allem der große Konzertsaal, wurden Anfang dieses Jahrtausends aufwendig renoviert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Den Alfried-Krupp-Saal werden wir hoffentlich demnächst noch einmal fotografieren können, diesmal fand dort eine kurzfristig anberaumte Konzertprobe statt.

       

  

Fototermin Aalto Theater

Dank der Initiative eines IGR Mitgliedes konnten wir heute zwei Stunden nach Lust und Laune im Aalto Theater fotografieren – es war einer der schönsten Fototermine, die ich bisher erlebt habe. Nicht nur das zeitlos schöne Design und die immer wieder begeisternde Architektur, sondern auch die Zusammenarbeit in der Gruppe. Es macht sehr viel Spaß, zusammen zu fotografieren, sich gegenseitig zu helfen und gerne auch mal zu lästern ;-). Nach den zwei Stunden viel es jedem schwer, seine Sachen einzupacken, wir hätten noch endlos weiter fotografieren können.

 

Fotowalk zum Gruga-Parkleuchten 2018

Jedes Jahr um Karneval herum wird der Grugapark in Essen abends für fünf Wochen lang mit verschiedenen Leuchtobjekten und Installationen schön illuminiert. Die Lichtkünstler Wolfgang Flammersfeld und Reinhard Hartleif (world of lights) sind bekannt für Ihre Lichteffekte und so gab es auch dieses Jahr die neunte Auflage, die wir fotografisch erkunden wollten.

Adhoc waren wir in einem Post auf Facebook uns darüber einig, dass wir in der Woche gehen sollten, da es dann erfahrungsgemäß nicht so voll ist und man die Lichtobjekte besser fotografieren kann. Als das Wetter dann auch noch mitspielte, wurde eine Veranstaltung ganz kurzfristig ins Leben gerufen und so waren wir eine kleine, feine Gruppe, die sich Anfang Februar auf die Reise ins Licht begab.

Der Grugapark hat einen wunderschönen alten Baumbestand und ein weit verzweigtes Wegenetz, das eine abwechslungsreiche Kulisse für Beleuchtungen, Projektionen sowie Licht- und Schattenspiele bietet. Die Bäume sind bunt beleuchtet und im See spiegeln sich die Farben. So gab außer den Klassikern auch leuchtende Schnecken, bunte Stifte, kleine Feen sowie Nessie und ganz viel anderes zu entdecken. Es ist immer wieder eine schöne, farbenfrohe Entdeckungsreise und man geht mit Spannung immer weiter und hält nach neuen Leuchtobjekten die Ausschau.

Zum Abschluss gab es noch eine Stärkung an der Orangerie und wir alle fanden, dass dieser Walk eine schöne, nette, fotografische Reise ins Licht war.

Eure Claudia

Fototour Essen Light Festival

Zum Start unserer Ausstellung „Kohle und Stahl – war einmal“ im GeKu-Haus (Viehoferstr. 31) veranstaltete die IGR einen Fotowalk in der Essener Innenstadt. Ziel sollten die Lichtinstallationen des Essen Light Festival werden, das zum ersten Mal in dieser Form stattgefunden hat. Glücklicherweise hatte der Regen zum Start unseres Walks um kurz nach 18Uhr aufgehört, sodass wir trockenen Fußes von Installation zu Installation laufen konnten. Erster fotografischer Haltepunkt war die Kreuzeskirche. Hier fand im Innenraum der Kirche eine 8 Minuten lange Licht- und Klanginszenierung statt. kreuzeskirche_blog Beim ersten Durchgang hat man erst einmal das ganze auf sich wirken lassen, um dann beim nächsten Mal einen geeigneten Standort für Kamera und Stativ zu suchen. Zum Glück war der Andrang um 18Uhr noch nicht so groß, dass man nicht um geeignete Standorte kämpfen musste. Nachdem man dann nach weiteren 8 Minuten einige Bilder im Kasten hatte wechselt wir nun den Standort von drinnen nach draußen, denn auch von Außen war die beleuchtete Kirche ein absoluter Hingucker. Besonders Glück hatten wir noch mit dem schönen Wolkenzug über der Kirche, wodurch die Langzeitbelichtung noch ein Schuss Dynamik bekam. Als sich so langsam die Kälte in die Füße schlich, beschlossen wir uns zum nächsten Spot aufzumachen, der neuen grünen Mitte. Hier wurden einige Elemente des Neubaugebiets in verschiedene Lichtfarben gehüllt. Schnell hatte man hier seine Bilder auf die Speicherkarte gebannt, da es sich nicht um eine wechselnde Inszenierung handelt, wie in der Kreuzeskirche. grune_midde_blog Als nächstes stand die Baustelle der neuen Funke-Mediengruppe auf dem Programm. Im Rohbau der Konzernzentrale wurde wieder eine Licht- und Musikinstallation geboten. Dies war wieder nett anzuschauen und zu fotografieren, aber lange nicht so eindrucksvoll wie in der Kirche, da man auch zwangsläufig immer einen Bauzaun im Bild hatte. ;) Vier Stationen hatten wir noch vor uns, deshalb machten wir uns weiter auf zu den Kastanienhöfen. Hier tanzten auch wieder die Lichter passend zu der Musik hinter der Glasfassade. Was man aus so einem sterilem verglasten Büro mit Licht und Musik so alles machen kann ist schon erstaunlich. allbau_blog Der Weg zum nächsten Spot war der kürzeste der ganzen Route, denn wir mussten nur einmal unsere Stative um 180 Grad drehen und schon standen wir vor dem GOP Varieté. Eindrucksvoll wurde hier eine Projektion auf die Fassade geworfen. Das Fotografieren gestaltete sich hier allerdings etwas schwierig, da es ungünstig ist bewegte Bilder in eine Langzeitbelichtung zu bannen. Also hieß es hier ISO rauf und Verschlusszeit verkürzen oder einfach mal das ganze auf sich wirken lassen ohne den Blick durch den Sucher. Beim nächsten Stop lag fotografisch das gleiche Problem vor, denn auch hier handelte es ich wieder um eine Projektion von bewegten Bildern auf der Fassade von Brecklinghaus. Nachdem wir uns auch diese Projektion angeschaut hatten stand jetzt noch der längste Marsch des Abends bevor, undzwar zum Riesenrad auf dem Burgplatz. Das Riesenrad ist jetzt nicht speziell für das Light Festival aufgestellt worden, sondern ist schon seit Jahren eine feste Größe der Essener Lichtwochen. Da es aber immer wieder ein lohnendes Motiv ist, war dies auch unser Schlusspunkt auf der Route durch die Essener Innenstadt. Unser Pech war nur, dass an einem Mittwoch unter der Woche gegen 21Uhr kaum noch Fahrgäste in Sicht waren. Doch unsere Geduld wurde belohnt, denn ein junges Pärchen wollte noch eine Runde fahren und wir kamen noch zu unseren Bildern mit einem drehenden Riesenrad. goldene_reiter_blog Danach haben wir dann unsere Kamerarucksäcke gepackt und uns auf den Heimweg gemacht. An dieser Stelle möchte ich mich natürlich bei allen bedanken, die bei der Tour dabei waren, hat Spaß gemacht mit euch  das Light Festival zu erkunden.

P.S.: Unsere Ausstellung „Kohle und Stahl – war einmal“ ist noch bis zum 6.12.2016 im GeKu-Haus zu besichtigen.